Keine Werbung im "Sumpf"

Das Konsumgüterunternehmen Unilever hat Online-Firmen massiv kritisiert und mit dem Entzug von Werbegeldern gedroht. Kritik an Internetkonzernen wie Google, Twitter und Facebook steht seit einiger Zeit an der Tagesordnung, Unilever ist jedoch nicht irgendein Unternehmen. Es verfügt über eines der größten Werbebudgets der Welt und hat allein deshalb großen Einfluss in der Internetwirtschaft.

In einem Redemanuskript, welches dem TV-Sender CNN vorliegt, kritisiert Marketingvorstand Keith Weed die Internetkonzerne mit heftigen Worten und fordert Besserung. Demnach sei man nicht länger bereit, eine Lieferkette zu unterstützen, die "hinsichtlich der Transparenz kaum besser ist als ein Sumpf". Wie es weiter heißt, wolle man zudem nicht auf Plattformen werben, die zur "Spaltung der Gesellschaft" beitragen und den Jugendschutz vernachlässigen. 2018 könne entweder ein "Jahr des Vertrauens" werden oder ein Jahr des "Techlash", in dem sich die Menschen von den Tech-Konzernen abwenden.

Jan Treber
Das bunte, rundenbasierte Strategiespiel "The Battle of Polytopia" begeistert die Fans seit dem Release vor einem Jahr. Nun gibt es den lang erwarteten Mehrspieler-Modus.
Der Hass der Wenigen: Chatprotokolle der Gruppe "Reconquista Germanica" zeigen, wie rechte Trolle vorgegangen sind, um Diskussionen im Netz gezielt zu manipulieren. Zudem geht aus einer Datenanalyse hervor, dass nur eine sehr kleine Minderheit für einen Großteil der Hasskommentare verantwortlich ist.
Im Kampf gegen politische Einflussnahme geht Facebook den Weg der guten alten Post. Künftig müssen Kunden, die politische Wahlwerbung in den USA schalten wollen, ihre Anschrift über einen Code verifizieren. Diesen erhalten sie per Post.
Fotor ist ein echtes Schmuckstück unter den vielen Fotobearbeitungs-Tools. Die App ist leicht zu bedienen und bietet dabei einen großen Funktionsumfang.
Die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace ist längst ein internationaler Kinostar. In "What Happened To Monday" spielt sie gleich sieben Mal die Hauptrolle.