Deutscher Supercomputer simuliert Universum

Wie das Max-Planck-Institut für Astronomie mitteilt, haben Astrophysiker aus Heidelberg, Garching bei München und den USA die "bisher umfangreichsten Modellrechnungen zur Entwicklung des Weltalls" durchgeführt. Die sogenannten hydrodynamischen Simulationen ergaben ein ähnliches Bild der Großraumstruktur, wie es sich auch im realen Universum beobachten lässt.

Die Simulation mit dem Projektnamen "IllustrisTNG" wurde auf einem der weltweit leistungsfähigsten Supercomputer durchgeführt, dem Cray XC40 "Hazel Hen" des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart. Über Monate arbeiteten die über 24.000 Prozessoren an der Simulation. Die Berechnungen ergaben auch, dass schwarze Löcher im Zentrum von großen Galaxien die Sternenentstehung behindern. Materie wird im Einzugsbereich von schwarzen Löchern auf bis zu ein Zehntel Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und gleichsam aus der Galaxie befördert. Diese Materie fehlt dann für die Entstehung neuer Sterne.

Die Simulation von "Hazel Hen" ergab eine Datenmenge von mehr als 500 Terabyte, mit deren Auswertung die Astrophysiker noch Jahre beschäftigt sein werden.


Jan Treber
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