App-Check: Final Fantasy XV: A New Empire

Prangt der Titel "Final Fantasy" auf einem Spiel, steht er für eines der bekanntesten Franchises der Videospielgeschichte. Und für eines mit einer durchschnittlich sehr hohen Qualität, für großartiges Storytelling und Liebe zum Detail. Im Mobile-Game (iOS und Android) "Final Fantasy XV: A New Empire" bleibt zumindest eine gewisse Liebe für Details. Für Spielraum und Story blieb dann wohl aber kein Platz mehr.

Das Prinzip ist nicht neu: Der Spieler baut eine Stadt auf, erwirtschaftet Ressourcen für deren Verteidigung und schickt parallel dazu seine Helden auf Missionen. Es gilt, die Gebäude weiter auszubauen, zu forschen, Missionen abzuschließen, um dann ... Ja, wofür eigentlich? Das Tutorial hält sich bedeckt: Es schickt den Spieler eine gefühlte Ewigkeit durch hunderte Aktionen, die es jedoch nicht erklärt. Wofür die zig verschiedenen Ressourcen eigentlich da sind und voneinander unterschieden werden? Weshalb ein Gebäude dreimal ausgebaut wird, obwohl schon die ersten beiden Ausbauten scheinbar nicht aktiv genutzt wurden? Solche Fragen bleiben offen. Je weiter das Spiel voranschreitet, desto länger werden die Wartezeiten - und desto größer der Pay-to-Win-Faktor. Alles in allem bleibt spätestens dann der Spielspaß auf der Strecke, und der Unterschied zu jedem beliebigen anderen Smartphone-Aufbau-Spiel beschränkt sich auf ein paar optische Referenzen an "Final Fantasy". Das Spiel wirkt seelenlos und wird dieser Marke kaum gerecht.

Martin Heller
Der Börsenwert des chinesischen Tech-Konzerns Tencent erreichte erstmals die Marke von 500 Milliarden US-Dollar. Tencent hat mit seinen Instant-Messengern eine riesige Reichweite im asiatischen Raum.
Redbros ist ein witziges Indie-Game mit Rollenspiel- und Action-Elementen. Auf der Reise durch die Dungeons muss der Spieler hunderte Rätsel lösen und steuert mehrere Helden.
Erstmals haben Forscher den Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Erfolg bei Computerspielen untersucht. Zumindest MOBA-Spieler sind demnach tendenziell erfolgreicher, je intelligenter sie sind.
Der Deutsche Wetterdienst bietet amtliche Warnungen und Informationen über das Wetter kostenlos an - darf das aber nun nicht mehr. Dies hat das Landgericht Bonn entschieden.